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Den Hund baden: Ja oder Nein? Empfehlungen und Tipps

Hund baden - Ja oder Nein? Empfehlungen und Tipps - heybruno.shop
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Hunde lieben es herumzutollen und im Dreck zu wühlen. Sie springen in schmutzige Pfützen, buddeln in der Erde oder wälzen sich im Gras. Jeder weiß natürlich, dass dies nur die harmlosen Schmutz-Faktoren sind, denn es kommt schon einmal vor, dass sich die Tiere in Kuhmist oder Kot liegen. Soll man den Hund baden oder ist das gar nicht notwendig?

Natürliche Schutzschicht des Fells

Grundsätzlich besitzt das Fell des Hundes eine natürliche Schutzschicht, die sowohl Wasser als auch schmutzabweisend wirkt. In der freien Natur, wäre es daher nicht notwendig, dass der Hund ein Bad nimmt.

Der natürliche Säureschutzmantel der Hundehaut wirkt nicht nur gegen Schmutz und Dreck, sondern zum Glück auch gegen schädliche Bakterien und Pilze. Wasser und Pflegemittel können diesen natürlichen Schutzfilm angreifen und daher die Gesundheit des Hundes beeinträchtigen.

Womit der Hund gebadet werden kann

Es ist also davon abzuraten, den Hund zu oft zu waschen, da dadurch der natürliche Selbstschutz verloren geht. Wenn der Hund sich jedoch beim Spaziergang im Dreck gesuhlt hat oder übel riecht, ist es manchmal unumgänglich, ihn ausgiebig zu baden. Empfehlenswert ist in diesem Fall die Benutzung von Hundeshampoos, die auf die Erfordernisse von Haut und Fell des Tieres abgestimmt sind.

Wer kein Hundeshampoo zur Hand hat, kann auch zu einem Babyshampoo greifen. Wichtig ist jedoch in jedem Fall darauf zu achten, dass keine reizenden Zusatzstoffe wie Parfums enthalten sind. Keinesfalls darf jedoch für das Tier ein Shampoo benutzt werden, das für erwachsene Menschen entwickelt wurde.

Regelmäßigkeit der Reinigung

Viele Hundehalter baden ihre Vierbeiner viel zu häufig. Damit tun sie ihrem Hund jedoch keinen Gefallen. Der Grund: Wenn der Hund zu häufig gebadet wird, kann das äußerst negative Konsequenzen haben. Selbst das beste Hundeshampoo entfettet die Haut und das Fell des Hundes wird dadurch austrocknen.

Folgend verschmutzt das Fell umso schneller. Auch der natürliche Kälte- und Wasserschutz wird durch zu häufiges Waschen beeinträchtigt. Hunde, die zu oft gebadet werden, erkranken daher öfter an Erkältungen. Es gibt grundsätzlich keine Regel, wie oft der Hund gebadet werden kann. Doch wie der Tierarzt so schön sagt:

Den Hund baden so wenig wie möglich und so oft wie nötig.

Warum viele Hunde nicht gebadet werden wollen

Nicht jedem Hund macht das Baden Spaß. Tatsächlich gibt es viele Hunde, die sich vor der Prozedur sträuben. Wenn sich der Hund unter dem Tisch versteckt, sein Fell sich sträubt oder er aufgeregt bellt, sind das eindeutige Zeichen für ein abwehrendes Verhalten. Diese Reaktion ist jedoch kein Grund zur Sorge, sondern ein ganz natürliches Verhalten.

Denn anders als der Mensch ist ein Hund bei der Säuberung nicht unbedingt auf Wasser angewiesen. Die Haut des Vierbeiners verfügt nämlich über Talgdrüsen, die eine Substanz absondern – das sogenannte Sebum. Dieses verteilt sich auf der Haut und der Oberfläche des Fells. So wird eine natürliche Schutzschicht gebildet, die die Feuchtigkeit der Haut reguliert und den Hund vor Krankheitserregern schützt.

Umgang mit kleineren Verschmutzungen

Nicht bei jeder Verschmutzung ist es daher notwendig, den Hund sofort zu baden. Kleinere Verschmutzungen können beispielsweise meist sehr einfach mit einer Hundebürste entfernt werden.

Durch regelmäßiges Bürsten werden zudem lose Haare und abgestorbene Hautschuppen entfernt. Wichtig hierbei ist jedoch, dass der Schmutz trocken ist. Eine andere Möglichkeit, das Waschen mit Wasser und Shampoo zu vermeiden, sind sogenannte Hunde-Trockenshampoos.

Das Heybruno Trockenshampoo – die Alternative zum Baden

Denn für frisches, flauschiges Fell ist nicht unbedingt ein Wasserbad notwendig, das Haut und Fell unnötig reizt. Mittlerweile gibt es am Markt einige Anbieter von Trockenshampoos für Hunde, die für ein gepflegtes Fell sorgen.

Das Hunde Trockenshampoo von Heybruno ist ein schaumhaltiges Trockenshampoo, das besonders auf hohe Qualität achtet. Herkömmliche Trockenshampoos beim Hund bestehen meist aus Pulver und werden auf das Fell des Hundes gestreut sowie ausgebürstet. Dabei entstehen Rückstände im Fell, was wir von heybruno unbedingt vermeiden wollten.

Daher haben wir ein schaumhaltiges Hunde-Trockenshampoo, das aus rein hochwertigen Inhaltsstoffen besteht. Nachhaltigkeit sowie ein veganes Produkt, ohne Verwendung von Duftstoffen war unsere Devise.

Außerdem war es uns besonders wichtig, ein Produkt zu entwickeln, das denselben Standards entspricht, die auch bei Pflegeprodukten für Menschen gefordert werden. Daher wurde das heybruno Hunde-Trockenshampoo dermatologisch getestet und enthält keinerlei Duftstoff die den Vierbeiner irritieren.

Handhabung von Trockenshampoos

Mit einem Trockenshampoo ist es ganz einfach, den Hund zu reinigen. Die Sprühflasche wird vor Gebrauch geschüttelt, den Schaum auf die Hand auftragen, die betreffenden Stellen mit dem Schaum einmassieren und anschließend ausbürsten. Ein Anwendungsvideo findest Du außerdem nachfolgend:

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Vorteile von Trockenshampoos

Da Hunde beim Baden mit Wasser oft sehr ängstlich sind, bedeuten Trockenshampoos generell weniger Stress für den Hund. Auch ist die Handhabung für den Hundebesitzer wesentlich einfacher, da kein Wasser und keine Badewanne benötigt wird.

Das heybruno Trockenshampoo kann zudem öfter angewandt werden, ohne negative Konsequenzen für den Hund fürchten zu müssen. Auch kleinere Flächen wie Bauch und Pfoten können damit einfach und problemlos gereinigt werden. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil ist, dass Gerüche neutralisiert werden und auch stark riechendes Fell nach der Behandlung wieder angenehm duftet.

Generell kann dadurch die Häufigkeit von Wasserbädern verringert werden, was sich positiv auf Haut und Fell des Hundes auswirkt. Speziell im Winter hat ein Trockenshampoo im Vergleich zum herkömmlichen Shampoo zusätzlich den Vorteil, dass sich der Hund nicht durch nasses Fell erkälten kann.

Welche Hunderassen Wasser lieben

Während viele Hunderassen Wasser eher meiden, gibt es auch Rassen, die Spaß am kühlen Nass haben. Diese Rassen wurden in der Regel auf Wassertauglichkeit gezüchtet. Dies macht zum Beispiel dann Sinn, wenn die Hunde bei der Jagd auf Wasserwild eingesetzt werden.

Zu den Hunderassen, die das Wasser lieben, zählen beispielsweise Retriever oder Münsteraner. Hunde, die keine natürliche Vorliebe für Wasser haben, sollten hingegen ganz langsam an das Baden herangeführt werden.

Wie man den Hund möglichst stressfrei badet

Auch wenn es manche Hunderassen gibt, die das Bad im Wasser mögen, zeigen sich die meisten Hunde unwillig, oder haben gar Angst, in die Badewanne zu steigen. Deshalb ist es wichtig, das Baden für den Hund so stressfrei und angenehm wie möglich zu gestalten. Viele Hundebesitzer stellen ihren Vierbeiner einfach in die Wanne.

Doch auf dem glatten Untergrund finden die Pfoten keinen Halt. Ein Umstand, der Panik beim Hund auslösen kann. Viel angenehmer für den Vierbeiner ist es, wenn auf den Wannenboden eine Gummimatte gelegt wird, die rutschfest ist. So fühlt sich der Hund sicher und kann nicht wegrutschen. Ein weiterer Vorteil: Die Badewanne wird vor Kratzern geschützt.

Die optimale Badetemperatur

Um das Baden möglichst stressfrei zu gestalten, ist auch die richtige Wassertemperatur entscheidend. Das Wasser darf weder zu kalt, noch zu warm sein. Optimal ist daher lauwarmes Wasser.

Bei einer Temperatur von 28 – 30 Grad fühlen sich die meisten Hunde wohl. Außerdem sollte darauf achtgegeben werden, dass der Wasserstrahl nicht zu stark eingestellt wird. Denn dies könnte den Hund erschrecken, oder sogar schmerzhaft sein. Besser ist es, einen Wasserstrahl einzustellen, der dem von natürlichem Regen am nächsten kommt.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Zunächst sollte das Wasser nur auf den Boden der Badewanne laufen. Erst wenn sich der Hund einigermaßen mit der Situation wohlfühlt, können Hundebesitzer langsam damit beginnen, die Pfoten und das Fell des Hundes zu benässen.

Kopf und Ohren sollten im ersten Schritt noch ausgelassen werden. Anschließend wird ein geeignetes Hundeshampoo in das Fell einmassiert. Dies kann mit einer kleinen Massage für den Hund verbunden werden. Beim Waschen der Ohren und des Kopfes ist besondere Vorsicht gefragt, denn das Shampoo sollte nicht in Nase, Ohren oder Augen gelangen.

Zudem hat der Hund den natürlichen Instinkt, sich zu schütteln, wenn zu viel Wasser auf den Kopf gelangt. Das Shampoo wird im Anschluss sanft mit Wasser ausgespült und das Fell mit einem großen Handtuch trockengerieben. Nun hat der Vierbeiner die Prozedur geschafft und kann aus der Badewanne gehoben werden. Am Ende der Prozedur hat sich der Hund dann auf jeden Fall ein Leckerli verdient.

Föhnen – ja oder nein?

So wie viele Hunde eine Wasserdusche nicht mögen, meiden sie es auch oft, geföhnt zu werden. Die Frage stellt sich daher, ob das Föhnen überhaupt notwendig ist. Hundefell trocknet im Normalfall sehr gut an der Luft oder auch in der Sonne.

Es ist daher nicht unbedingt notwendig, den Vierbeiner mit dem Föhnen zu strapazieren. Wenn der Hund jedoch dazu neigt, sich schnell zu erkälten, kann es unter Umständen Sinn machen, ihn vorsichtig zu föhnen. Wichtig dabei ist jedoch, eine niedrige Stufe zu wählen. Alternativ dazu kann im Winter auch das Hundekörbchen vor die warme Heizung gestellt werden, um starkes Auskühlen zu vermeiden.

Meine Erfahrungen beim Hund baden - Das Fazit

Fell und Haut des Hundes sind mit einem natürlichen Säureschutzmantel ausgestattet, der vor Bakterien und Pilzen schützt. Das Waschen mit Wasser und Shampoo kann diesen Schutz beeinträchtigen.

Es ist daher nicht unbedingt notwendig, Hunde zu waschen und sollte maximal einmal im Monat gemacht werden. Wichtig ist jedoch, ein sanftes Hunde- oder Babyshampoo zu verwenden.

Eine sehr gute Alternative stellen auch qualitativ hochwertige Trockenshampoos dar, die äußerst einfach und praktisch in der Handhabung sind und ortsunabhängig verwendet werden können.

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