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Mein Hund riecht nach Fisch – Gründe & die 9 besten Tipps

Mein Hund stinkt nach Fisch
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Hunde besitzen einen Eigengeruch, der bei der Kommunikation mit Artgenossen eine wichtige Rolle spielt. Die Stärke des Geruchs hängt von der Hunderasse und dem Gesundheitszustand des Hundes ab. Dein Hund riecht nach Fisch? Dann solltest Du als Hundebesitzer die Ursache schnell abklären und den unangenehmen Fischgeruch durch verschiedene Maßnahmen beseitigen.

Ein unangenehmer Geruch kann beim Hund lokal oder am ganzen Körper auftreten. Der Fischgeruch strömt häufig aus dem Maul der Hunde, oder tritt am Übergang zum Schwanz oder im Bereich von Anus und Genitalien auf.

Dabei kann der Fischgeruch aufgrund verschiedener Ursachen auftreten. Besteht ein Verdacht auf eine Erkrankung des Hundes, solltest Du deinem Tierarzt einen Besuch abstatten und deinen Hund oder deine Hündin untersuchen lassen.

Warum Dein Hund nach Fisch riecht

Ursache: Unangenehme Fisch Gerüche aufgrund der Drüsen

Dein Haustier wälzt sich gerne im Gras, um den eigenen unangenehmen Geruch zu überdecken. Dabei ist der Kontakt mit Dreck oder übel riechenden Substanzen, wie Kot, nicht immer zu vermeiden. Der unangenehme Geruch setzt sich im Fell und der Hautschicht des Hundes fest. Erst ein ausgiebiges Bad kann diesen wieder etwas beseitigen.

Gehört Dein Hund oder deine Hündin einer Hunderasse an, bei der die Talgdrüsen der Haut sehr aktiv sind? Golden Retriever, Labrador Retriever und Cockerspaniel neigen zu einer erhöhten Talgproduktion und einem fettigen Fell. Das Fett in den Haaren zersetzt sich und verströmt einen Fischgeruch.

Kurz hinter dem Schwanzansatz befindet sich im oberen Bereich der Rute die Viol´sche Drüse. Die Drüse sondert Talg ab, der bei Zersetzung eine Art Fischgeruch aufweist.

Hinweis auf mangelnde Zahn-Gesundheit

Der Hund riecht nach Fisch - Schlechte Zahn Gesundheit

Ein Fischgeruch aus dem Mund tritt häufig bei schlechter Zahnhygiene auf. Eine Ursache kann sein, dass Futterreste zwischen den Zähnen hängen und sich zersetzen. 

Auf den Zähnen lagern sich vermehrt Bakterien ab, die eine Entzündung des Zahnfleischs und einen unangenehmen Mundgeruch verursachen.

Wenn Hunde vor kurzem erbrochen haben, riecht der Atem nach Fisch und faulig. Verdorbenes oder minderwertiges Hundefutter kann ebenfalls einen fischigen Geruch aus dem Maul des Hundes hervorrufen.

Ursache: Stoffwechsel von Hunden & Entzündungen

Dein Hund riecht nach Fisch, wenn der Stoffwechsel der Haut durch Krankheiten gestört ist. Der Säureschutzmantel wird für Bakterien durchlässig, diese dringen in die Haut ein und verursachen Entzündungen.

Ebenso deutet ein im Genitalbereich auftretender Geruch nach Fisch auf eine Entzündung der Vagina bei Hündinnen hin. Vor allem nach der Läufigkeit oder einer Geburt können Bakterien eindringen, die Schleimhaut entzündet sich.

Manche Hunde neigen zu Verstopfungen der Analbeutel, die sich rechts und links des Afters befinden. Die Analdrüsen produzieren ein Sekret, das der Hund gemeinsam mit dem Kot für Duftmarkierungen absetzt. Sind die Analbeutel entzündet, kann der Talg nicht mehr nach außen abgegeben werden. Er zersetzt sich. Ein fischiger Geruch tritt im Bereich des Hinterteils auf.

Manchmal riechen die Pfoten Deines Hundes nach Fisch. Dafür ist das Sekret der Atrichial-Drüsen verantwortlich, die sich in der Haut zwischen den Ballen befinden. Bei einigen Hunderassen wie dem Chinesischen Faltenhund oder der englischen Bulldogge ist die Haut in große Falten gelegt. In der Tiefe der Falten sammeln sich Talg, Schmutz und Bakterien an. Ohne regelmäßige Reinigung riecht die Haut dieser Hunde fischig.

Das klassische Problem bei Regen

Bei Regen riecht Dein Hund immer nach „nassem Hund“. Er fischelt. Das lässt sich nicht vermeiden. Hier gibt es aber einige Alternativen, die Dir dabei helfen können, den unangenehmen Fisch-Geruch zu beseitigen, ohne dass Du deinen Hund oder deine Hündin baden musst. Siehe dazu Tipp 1 im Laufe des Artikels.

Wie wird eine Diagnose gestellt?

Futterreste zwischen den Zähnen Deines Hundes kannst Du nach dem Fressen selbst erkennen. Sind bereits Plaques, Rasen aus Bakterien, vorhanden, sind die Zähne mit gelben Belägen bedeckt. Werden die Zähne Deines Hundes weiter nicht gereinigt, entsteht durch die Ablagerung von Mineralien aus dem Speichel Zahnstein. Das entzündete Zahnfleisch bildet am Rand der Zähne eine rote Linie.

Bei einer klinischen Untersuchung begutachtet der Tierarzt die Haut Deines Hundes. Eventuell wird ein Hautgeschabsel angefertigt. Da auch eine Störung des Hormonstoffwechsels wie ein Cushing Syndrom oder eine Unterfunktion der Schilddrüse einen fischigen Geruch der Haut verursachen können, nimmt der Tierarzt Blut ab, um die Organwerte zu ermitteln.

Bei der Untersuchung werden auch die Analdrüsen Deines Hundes überprüft und bei zu starker Füllung ausgedrückt. Durch Begutachtung der Schleimhaut der Vagina mit einem Spekulum kann eine Entzündung diagnostiziert werden. Tritt Ausfluss aus, muss ein Abstrich für eine Untersuchung auf Bakterien und ein Ultraschall der Gebärmutter vorgenommen werden.

Zusätzlich sollte immer eine Stuhlprobe untersucht werden. Parasitenbefall, der Durchfall verursacht, kann ebenfalls unangenehmen Geruch verursachen.

Behandlung der Hunde, um den Geruch nach Fisch zu verhindern

Ist das Baden des Hundes nicht ausreichend und hat der Tierarzt eine Grunderkrankung diagnostiziert, muss der Hund behandelt werden. Bei Hautentzündungen wird die Haut gereinigt und mit entzündungshemmenden und heilenden Salben behandelt. Haben sich die Bakterien bereits in tieferes Gewebe ausgebreitet, benötigt der Hund ein Antibiotikum.

Liegt ein Pilzbefall vor, erhält Dein Hund ein Antimykotikum in Form von Tabletten und Bädern. Um die Talgproduktion zu verringern und den Säureschutzmantel der Haut wieder aufzubauen, wird der Hund mit medizinischen Shampoos behandelt. Diese sollten aber nur bei krankhaften Hautveränderungen regelmäßig angewendet werden.

Bei Störungen des Hormonstoffwechsels werden die fehlenden Hormone mit Tabletten substituiert. Hältst Du einen Hund, dessen Haut in große Falten gelegt ist, sollten diese regelmäßig mit einem desinfizierenden Mittel gereinigt werden. Welches Mittel verwendet wird, entscheidet der Tierarzt nach dem individuellen Befund des Hundes.

Verstopfte Analdrüsen werden durch Druck entleert und gespült. Ist eine starke Entzündung vorhanden, müssen die Drüsen mit Silbernitrat verödet werden. Bei einer immer wiederkehrenden Analbeutelentzündung erfolgt die chirurgische Entfernung der Analbeutel, damit sich kein Abszess mehr bilden kann.

9 Tipps, wenn Dein Hund nach Fisch riecht

Tipp 1: Heybruno Trockenshampoo

Hat sich Dein Hund in Dreck gewälzt, oder strömt aus seinem Fell ein fischiger Geruch, hilft das Heybruno Trockenshampoo für Hunde. Nach dem Schütteln der Flasche sprühst Du den entstandenen Schaum einfach auf Deine Handflächen und massierst den Schaum in das Fell ein.

Sobald der Trockenshampoo Schaum vollständig im Fell verschwunden ist und die Haare trocken sind, kannst Du das Fell Deines Hundes gründlich ausbürsten. Der Schmutz wurde durch den Schaum gelöst und wird einfach ausgebürstet. Das Trockenshampoo neutralisiert die unangenehmen Gerüche. Das Fell wird fluffig und riecht frisch.

Da es sich bei dem Heybruno Trockenshampoo um einen Schaum und kein Pulver handelt, bleiben keine Reste zurück, die das Fell grau wirken lassen. Die Haut Deines Hundes wird mit dem Fell gemeinsam gereinigt.

Das Heybruno Trockenshampoo löst das Fett nicht aus dem Fell des Hundes. Der natürliche Eigengeruch bleibt erhalten, die Kommunikation mit Artgenossen ist somit nicht gestört.
Das Trockenshampoo erspart Deinem Hund den Stress eines Bades und schont gleichzeitig die Haut und das Fell.

Es ist ideal für eine Auffrischung zwischendurch und zur Entfernung von unangenehmen Geruchsmolekülen.

heybruno Hunde-Trockenshampoo Produktbild im Wald

Tipp 2: Artgerechtes, gesundes Hundefutter

Erhält Dein Vierbeiner hochwertiges Futter, in dem viele Vitamine, Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten sind, wirkt sich die Fütterung auch positiv auf das Wachstum der Haare aus. Das Fell ist gesund und glänzt schön. Gesundes Futter mit ausreichend Ballaststoffen sorgt für eine gesunde Verdauung. Das Mikrobiom im Darm wird unterstützt. Deine Fellnase ist aktiv und vital.

Tipp 3: Harn und Stuhlgang überprüfen

Überprüfe den Harn regelmäßig auf Farbe und Geruch. Dadurch kannst Du Entzündungen früh erkennen und von einem Tierarzt behandeln lassen. Breiiger Stuhl oder wiederkehrender Durchfall ist oft ein Alarmzeichen. Bring eine Kot-Probe zu einem Tierarzt, damit der Stuhl auf Parasiteneier untersucht werden kann.

Tipp 4: Zahnhygiene

Wie beim Menschen fördert eine gute Zahnhygiene die Zahngesundheit bei Deinem Hund. Übe mit Deinem Vierbeiner die Verwendung einer Zahnbürste. Zum Putzen der Zähne solltest Du immer Zahncreme für Hunde verwenden.

Diese ist in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich. Neigt der Vierbeiner zu Zahnstein, kannst Du eine Zahnpaste von Deinem Tierarzt erhalten, die den pH-Wert des Speichels verändert. Die Mineralien setzen sich nicht mehr an den Zähnen ab.

Natürliche Kausnacks wie Schweineohren, Rinderhaut oder getrockneter Schlund helfen bei einer natürlichen Zahnpflege. Dein Hund ist durch das Kauen nicht nur beschäftigt, er reinigt dadurch seine Zähne.

Tipp 5: Kontrolle des Atems

Schlechter Atem entsteht durch Entzündungen des Verdauungstraktes, schlechtes Futter, Zuckerkrankheit oder Erkrankungen der Leber. Kontrolliere regelmäßig den Atem des Vierbeiners. Bei Veränderungen, die über einen längeren Zeitraum anhalten, sollte immer ein Tierarzt den Hund untersuchen.

Tipp 6: Fütterung von Kräutern

Kräuter enthalten ätherische Öle, die für einen frischen Atem sorgen und schlechte Gerüche aus dem Mund vertreiben. Gut geeignet sind Salbei und Rosmarin. Beide Kräuter wirken desinfizierend und unterstützen die gesunden Bakterien auf der Mundschleimhaut und der Zunge.

Damit der Vierbeiner die Kräuter frisst, können diese in Hundeleberwurst gemischt, oder in einem Stück Käse versteckt werden. Falls Deine Fellnase Tee liebt, bereitest Du aus den Kräutern einen Tee zu und bietest diesen zusätzlich zu dem frischen Trinkwasser an. Bei Verdauungsstörungen wie Blähungen werden auch Fenchelsamen in die Teemischung gegeben.

Tipp 7: Nicht zu häufig baden

Bei einem Bad wird der Talg komplett aus dem Fell gewaschen. Shampoos, die pH-neutral sind, zerstören den Säureschutzmantel der Hundehaut. Anders als Menschen benötigen Hunde keine pH-neutralen, sondern leicht saure Shampoos.

Trotzdem sollte der Vierbeiner nicht täglich gewaschen werden. In unserem Artikel „Wie oft den Hund Baden“ findest Du weitere Informationen. Eine gute Alternative ist außerdem unser Heybruno Hunde Trockenshampoo, das das Fell auffrischt und ihm einen frischen Geruch verleiht. 

Tipp 8: Parasitenschutz

Ein Schutz vor Parasiten sollte im Sommer und Winter aufgetragen werden. Gut geeignet sind Spot-on Präparate, die sich mit dem Haartalg über den ganzen Körper verteilen. Durch die Verhinderung eines Parasitenbefalls sinkt auch das Risiko für Hautkrankheiten und fischigen Geruch.

Tipp 9: Artgerechtes Hundeleben

Ausreichend Bewegung, Beschäftigung und gute Ernährung fördern die Hundegesundheit. Der Vierbeiner ist vitaler, Zivilisationskrankheiten treten seltener auf.

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